Trauerfeier - Beerdigung - Abschiedsfeier - Bestattung

Was heißt denn Abschied nehmen? -  Ein Mann erzählt:
„Zwölf Jahre hatte ich in dem Haus gewohnt. Das ist, wenn man noch jung ist, eine lange Zeit. Dann mußten wir ausziehen. Ich ging noch einmal in mein Zimmer, strich mit der Hand über alle vier Wände und nahm Abschied. Ich hatte die vier Wände mit Reiszwecken für Bravo-Poster bestochen, hatte sie stundenlang mit Tennisbällen beworfen. Ich hatte, grob geschätzt, drei Millionen Minuten in diesen vier Wänden verbracht und jetzt, in den letzten drei, waren sie mir so nah wie nie.“
Indem er über die Wände strich, erfaßte er drei Millionen Minuten seiner Kindheit. Er spürte die Bedeutung jener tausend Momente, die ihm oftmals belanglos erschienen waren, das Gewicht der leichten Tage - und die schweren Stunden der Trauer wogen nicht mehr als die Momente, in denen er nur für Sekunden ins Zimmer sprang, um seine vergessene Schultasche zu holen.
Sein Schmerz hatte eigentlich mehr mit dem Versäumten zu tun, nämlich dieses kostbare Gefühl nicht oft genug, vielleicht hier zum ersten Mal in seiner ganzen Fülle wahrgenommen zu haben. - Erst im Moment des Abschieds war er wirklich angekommen.

Wie wohltuend wäre ein verständnisvoller und geduldiger Zuhörer, der für Sie einen liebevollen Abschied gestaltet  und Worte spricht, die Sie sich nicht selber sagen können. -  Auf Wunsch fließen auch religiöse/spirituelle Inhalte mit ein.